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Seka ExAero - Tout savoir

Seka kehrt im Rennrad-Segment mit dem ExAero zurück, gedacht als aerodynamisches Pendant der eigenen Palette und als Ergänzung zum Spear. Die Marke präsentiert hier nicht einfach einen stärker profilierten Rahmen: Die gesamte Argumentation beruht auf der Idee eines vollständigen Systems, in dem Rahmen, Gabel, Cockpit und spezifische Flaschen zusammenarbeiten.

Das Timing ist interessant. Einige Monate nach dem ExAero GR im Gravel-Bereich wendet Seka eine ähnliche Logik auf die Straße an: die Aerodynamik optimieren, ohne Gewicht, Steifigkeit oder Stabilität bei hohem Tempo vollends zu opfern.

🚀 Kurz gesagt:

  • Neues Aero-Rennrad als Ergänzung zum Spear

  • Rahmengewichte: 820 g in der RDC-Version und 935 g in der Standard-Version

  • Ausgewiesene aerodynamische Vorteile mit Gladius-Cockpit und MAG-Flaschen

Angekündigte Vorteile, aber nur in der exakt getesteten Konfiguration

Seka nennt einen Gewinn von 3,68 W bei 45 km/h gegenüber dem Spear, in einer präzisen Konfiguration: ExAero mit Standard-Gladius-Cockpit und zwei MAG-Flaschen, verglichen mit einem Spear mit Aero-Flaschenhaltern und klassischen runden Flaschen.

Außerdem kommuniziert die Marke über eine Konfiguration ExAero + Gladius ALTA + MAG, angegeben mit einer Reduktion des CdA um 0,00992 m² und einem Gewinn von 11,63 W bei 45 km/h gegenüber dem Spear, bei identischem Stack und Reach.

Diese Zahlen sind interessant, sie dürfen jedoch nicht als allgemeingültiger Vorteil gelesen werden. Sie hängen von Konfiguration, Größe, Cockpit, Flaschen und vom Testprotokoll ab. Seka gibt an, in drei Phasen Windkanaltests mit Aerocoach durchgeführt zu haben, aber das vollständige Whitepaper ist zum Zeitpunkt des Schreibens noch als coming soon angekündigt.

Der MAG ist nicht einfach nur eine passende Flasche

Das auffälligste Detail ist wohl das ExAero-MAG-System. Seka präsentiert es als eigenständige aerodynamische Komponente, platziert in einem Bereich, in dem der vom Vorderrad kommende Luftstrom mit dem Unterrohr und dem Sitzrohr interagiert.

Das MAG-Doppelsystem wird mit einem Gewinn von 5,49 W bei 45 km/h gegenüber zwei klassischen runden Flaschen mit 74 mm Durchmesser angegeben. Auch hier ist der Wert an eine konkrete Konfiguration gebunden.

Wichtig: Das MAG-System wird separat verkauft und ist nicht im Rahmenset enthalten. Diese Nuance sollte man nicht übersehen, denn ein Teil des von Seka kommunizierten Aero-Vorteils beruht genau auf dieser Integration.

Leichter Rahmen für ein Aero-Rad, aber nicht minimalistisch

Seka nennt 820 g für den ExAero-RDC-Rahmen und 935 g für die Standardversion, in Größe 54 unlackiert, mit einer Toleranz von ±35 g. Diese Gewichte schließen Lack und Befestigungsteile aus.

Für ein Aero-Rad ist das niedrig. Die Marke betont jedoch vor allem den Kompromiss: tragende Querschnitte beizubehalten, statt die Rohre um jeden Preis zu verkleinern. Das Argument ist logisch: Eine kleinere Stirnfläche genügt nicht, wenn der Rahmen an Steifigkeit verliert oder anderswo Material hinzugefügt werden muss.

Seka nennt zudem eine um etwa 4,13 % erhöhte Stirnfläche, aber einen insgesamt geringeren CdA. Anders gesagt: Das Rad ist optisch nicht zwingend schlanker, soll die Luft jedoch besser um das Gesamtsystem aus Rahmen, Gabel und Cockpit führen.

Bei der Steifigkeit reklamiert die Marke +21,2 % vorn, +7,6 % hinten und eine Torsionssteifigkeit, die von 367 auf 416 steigt, also +13,4 % gegenüber dem Spear. Ohne Praxistest lässt sich das nicht in tatsächliches Fahrgefühl übersetzen. Die Intention ist jedoch klar: ein direkteres Rad zu bauen, nicht nur ein windschnittigeres.

Wind Eye zielt auf Komfort, ohne das Profil zu opfern

Das andere markante Element heißt Wind Eye. Es handelt sich um eine offene Architektur rund um den Bereich Sattelstütze / Sitzrohr, die seitliche Abstützung, vertikale Nachgiebigkeit und die Führung des Luftstroms zwischen Sitzrohr und Hinterrad kombinieren soll.

Seka nennt bis zu 16 mm vertikalen Flex der Sattelstütze. Das ist auf dem Papier viel, besonders für ein Aero-Rennrad.

Gladius-Cockpit: zwei Optionen, viele Größen

Der ExAero erhält das integrierte Gladius-Cockpit, angeboten in einer Standard- und einer ALTA-Version. Beide sind aus einem Stück gefertigt. Die ALTA-Version fügt 25 mm Stack hinzu, ohne den Reach zu verändern, wodurch sich die Position anheben lässt, ohne die Länge zu ändern.

Seka spricht von 19 Größenkombinationen für diese Cockpits. In 375 x 100 mm wiegt das Standard-Gladius etwa 320 g, gegenüber rund 335 g für die ALTA-Version, jeweils ohne Lack und Zubehör.

Das ist gut für die ergonomische Anpassung, doch die Integration hat ihre Kehrseite. Das Handbuch empfiehlt eine maximale Spacer-Höhe von 40 mm, schreibt in mehreren Bereichen die Verwendung von OEM-Teilen vor und weist darauf hin, dass der Gabelschaft-Expander proprietär ist. Der Aufbau sollte daher sauber erfolgen, idealerweise durch einen Händler oder einen Mechaniker, der mit integrierten Cockpits wirklich vertraut ist.

Moderne Standards mit ein paar beruhigenden Entscheidungen

Der ExAero setzt auf ein 68 mm BSA-Schraub-Tretlager – eine willkommene Wahl bei einem stark integrierten Rad. Die Steckachsen messen vorn 12 x 100 mm und hinten 12 x 142 mm. Die Bremsanlage nimmt 140er oder 160er Scheiben auf.

Der Rahmen ist UDH-kompatibel, mit SRAM Universal Derailleur Hanger. Das ist inzwischen ein sehr interessanter Standard für die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Weiterentwicklung der Antriebe.

Die Reifenfreiheit wird mit maximal 32 mm angegeben, mit einem wichtigen Hinweis: Die tatsächliche Reifenbreite nach Montage und Aufpumpen ist zu berücksichtigen, mit mindestens 4 mm Abstand auf jeder Seite zwischen Reifen und Rahmen. Mit breiter Felge kann ein großzügig ausfallender 32er also schnell grenzwertig werden.

Die zulässige Gesamtbelastung beträgt 109 kg, Fahrer und Ausrüstung eingeschlossen.

Unser Blick auf den Seka ExAero

Der ExAero kommt mit einem stimmigen Datenblatt und einer kohärenten Konstruktion. Seka begnügt sich nicht damit, einen schnelleren Aero-Rahmen zu verkünden: Die Marke erläutert die Rolle von Cockpit, Flaschen, Sattelstütze und Geometrie im Gesamtverhalten.

Bleibt der Preis, bislang unbekannt. Seka ist jedoch keine günstige asiatische Marke: unserer Einschätzung nach sollten Sie mindestens 3.000 € für das Rahmenset einplanen.

Retrouvez toutes les caractéristiques ainsi que les détails techniques de ce produit.

Zusätzliche Informationen

Einsatzbereich

Rennrad

Material

Carbon

Elektrische Unterstützung

Nein

Geschlecht

Unisex

Jahr

2027

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GP – Cadre Seka EXAero
Seka ExAero
„Ein seriöses Angebot mit stark integrierten technischen Lösungen“

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